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Operettenzauber mit viel Paprika

  • Gaby Hildenbrandt
  • 16. Juli 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Aug. 2025

Wenn sich im Zuschauerraum die Türen schließen, gibt’s keine Chance mehr, der Operettenseligkeit zu entkommen. Das Budapester Operettentheater gastiert im Deutschen Theater. Schöne Frauen, flotte Verführer, ganz viel Herz und a bisserl Schmerz, dazu die Evergreens von Emmerich Kálmán wie „Tanzen möcht’ ich“, „Machen wir’s den Schwalben nach“, „Weißt du es noch“. Und dass Frauen in der „Csárdásfürstin“ wahlweise „Mädis“ oder „Weiber“ genannt werden, wird großzügig verziehen, denn die Herren Operettenstars wissen schon: „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“, ein Loblied auf das weibliche Geschlecht. Und darauf einen Champagner aus dem roten Lackschuh!


Schampus aus dem Schuh - Szene aus dem Operettenhit "Die Csárdásfürstin".

Foto: Gordon Neszler für Art&Lens Photography


Bei den Künstlern aus Budapest weiß man die gute, alte Operette in den allerbesten Händen. Solisten, Ballett und Orchester sind mit großem Gepäck nach München gekommen, steht auf der Drehbühne doch ein riesiges Grammophon, durch dessen Trichter die Csárdásfürstin samt Ballett ihren großen Auftritt hat. Im Stammhaus des Budapesti Operettszínház in der Nagymezö-Straße 17 studiert das Ensemble seit vielen Jahren die großen Operettenklassiker (und neuerdings auch Musicals) speziell für deutschsprachiges Publikum ein. Und so hört man auch in dieser Vorstellung den charmanten Ungarn-Akzent, der natürlich bestens zum Operettengesamtpaket passt.


Joi, Mamán Bruderherz! Hier ist die Welt noch „Rot-Weiß-Grün“. Und voller Gold-Konfetti...Foto: Gaby Hildenbrandt
Joi, Mamán Bruderherz! Hier ist die Welt noch „Rot-Weiß-Grün“. Und voller Gold-Konfetti...Foto: Gaby Hildenbrandt


 
 
 

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